Was eine unbesetzte Stelle wirklich kostet
Weiterlaufendes Gehalt ist nur die Spitze des Eisbergs. Vier versteckte Kostenblöcke und der Teufelskreis dahinter.

Eine offene Stelle fühlt sich erstmal nach gespartem Gehalt an. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Jeder Tag Vakanz kostet Geld, oft mehr als das Gehalt der Position selbst. Und der teuerste Posten taucht in keiner Tabelle auf.
Die vier Kostenblöcke
1. Weiterlaufende Kosten
Die Position ist budgetiert, die Arbeit bleibt liegen oder wird umverteilt. Die Lücke verschwindet nicht, sie verschiebt sich nur.
2. Produktivitätsverlust im Team
Die verbleibenden Kolleg:innen fangen die Mehrarbeit auf. Das bedeutet spürbar mehr Belastung pro Person, mit steigendem Risiko für Fehler und Ausfälle.
3. Rekrutierungskosten
Anzeigen, Plattformen, Personaldienstleister und interne Stunden summieren sich schnell auf 15 bis 20 % des Jahresgehalts.
4. Entgangene Umsätze
Besonders im Gesundheitswesen spürbar: nicht behandelte Patient:innen, abgesagte Termine oder teure Leihkräfte zur Überbrückung.
Rechnet man alle vier Blöcke zusammen, kostet eine Vakanz von mehreren Monaten schnell einen fünfstelligen Betrag: oft mehr als ein halbes Jahresgehalt der offenen Position.
Der teuerste Posten steht auf keiner Rechnung
Geld ist nur die halbe Wahrheit. Eine unbesetzte Stelle setzt einen Kreislauf in Gang: Das Team macht Überstunden, die Qualität sinkt, die Stimmung kippt und im schlimmsten Fall folgt die nächste Kündigung. Aus einer Vakanz werden zwei. Wie dieser Teufelskreis entsteht und wie Sie ihn durchbrechen, zeigen wir auf unserer Seite zur Mitarbeitergewinnung.
Die wichtigste Erkenntnis
Die Frage ist nicht, ob Recruiting Geld kostet. Die Frage ist, ob es weniger kostet als das Nichtstun. In den allermeisten Fällen lautet die Antwort: ja, deutlich.
Sie wollen wissen, wie Sie Ihre offene Stelle schneller besetzen? Sprechen Sie mit uns.
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